Toscana - Genusstour Day 4 / 2019


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Grande Finale
Tja, das war ja ein richtig spassiger Tag heute. Er beginnt mit einem guten Frühstück und endet im Stadtspital Forli in der Nähe von Rimini. Aber erst mal der Reihe nach und erstmal von vorne.
Wir starten also wie immer mit einem guten Frühstück und starten dann die Tour. Das erste Ziel ist ein Militärfriedhof den wir besichtigen. 30’000 Gräber soweit man schauen kann, beeindruckend.
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Die Sonne drückt so langsam durch und es wird warm. Nächstes Ziel: Mugello Rennstrecke. Zeit also Für Wasser und einen Espresso. Wir schauen dem regen Treiben gespannt zu. Wer eine Rennsportfreundin zu zeigen hat der tut es auch.
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Wir fahren einige Stunden meist über kleinere Strassen, als plötzlich (und das gabs ja auch schon vorher) in der mitte der Strasse Kieselsteine liegen. Ich rutsche nacht rechts und stelle reflexartig den linken Fuss auf die Strasse, wo ich auch schon von meinem Alukoffer erwischt werde.
Ich halte an und steige ab, da weiss ich eigentlich dass das hier vorbei ist. Na ja, nix schlimmeres passiert, da kommt auch schon ein Auto vorbei. Der nette Herr stellt sich als Arzt ! vor. Was für ein Zufall. Dann drückt Dani den SOS Knopf an meinem Motorrad. Nix passiert, kein Empfang. Irgendwie klappts dann doch noch mit einem Handy und der Krankenwagen kommt doch noch.
Auf der Fahrt ins Spital nehmen meine Kollegen mein Motorrad mit, wo es dann später im Spital vom ACS in die Schweiz zurückgebracht wurde. Als Morini und Samba dann nochmals die stehengebliebene Maschine abholen, holt sie die Polizei mit Blaulicht ein und beschlagnahmt Morinis Maschine, weil wir ein Unfallfahrzeug abtransportiert haben. Nachdem dann ein Italiener Kollege von Samba am Telefon übersetzen konnte löste sich der Fall dann auf.
Im Spital dann wollte die Polizei eine Urin- und Blutprobe, sonst sei ich schuldig. Ich glaub bei CSI Miami ist das auch so….. Na egal, mein Motorrad wird auf Unfall untersucht und stellt fest, dass ja alles in Ordnung ist. Mit einem kumpelhaften high five wird die Sache abgeschlossen. Zum Glück hatte ich einen kleinen CH Kleber dran 🙂 .
Na im Stadtspital warteten wir dann etwa so 5 Stunden, bis ich dran kam. Irgenwann dann wusste ich, dass beide Knochen gebrochen waren, da kommt auch schon der Chirurg und bohrt mir durch den Fersenknochen, befestigt ein Gewicht daran und meinte das muss so sein. Was soll ich sagen, etwas mehr Aufklärung wäre schon super gewesen.
Am nächsten Tag dann klären wir mit der REGA den Rücktransport und Leute, ich kann euch sagen, wenn ihr kein REGA Member seid, macht das. Die ganze Logistik ist einfach der Hammer. Man ist so unendlich froh, daheim zu sein. Der Flug ging eine Stunde und man ist super betreut.
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Dann am Schluss noch eine grosse Lobeshymne an meine Kollegen Samba, Morini, Dani und Marc. Wenn man weg von zu Hause in irgendeinem Stadtspital liegt, dann ist die Betreuung vor Ort extrem wichtig. Du bist kaum in der Lage, selber etwas zu organisieren, deine Gedanken spielen verrückt. Die Sprachbarriere kommt auch noch hinzu. Englisch konnten fast nur die Ärzte.
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Spicki

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